#12 – „Von Geheimnissen, Trash-Promis und Spitzenpolitikern“

<h2 style=“text-align: center;“>Von Geheimnissen, Trash-Promis und Spitzenpolitikern</h2>
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<strong>In letzter Zeit schreibe und bereite ich viel für meine Bachelorarbeit vor. Ich sitze also den ganzen Tag daheim oder in der Bibliothek und lese Bücher. Als Ausgleich für diesen Stress gehe ich auf jedes Event, auf welches ich eingeladen werde und berichte davon. Manche Events verstören mich aber mehr als das sie mich entspannen würden.</strong>

Eines der besten Events in letzter Zeit war die <a href=“http://www.focus.de/regional/muenchen/events/5-jahres-feier-von-tnt-serie-mafiaboss-oder-actionheldin-promis-im-serien-fieber_id_3831551.html“><strong>“5-Jahres-Geburtstags-Party&#8220; von TNT Serie</strong></a>. Ich habe ja schon darüber geschrieben wen ich getroffen habe und mit wem ich Interviews führen durfte. Heute habe ich erst daran zurück gedacht. Ich war im Auftrag von <a href=“http://focus.de“>FOUCS Online</a> auf der Party und saß bewaffnet mit meinem Notizbuch in der Hand auf da und schaute mich nach Prominenten Gästen um. Ich wollte unbedingt eine tolle Story mit in die Redaktion nehmen und war motiviert Geheimnisse zu entlocken. <strong>Gerade als ich mir eine kurze Pause vom interviewen gönnte, setzte sich Valentin Schwieger, Sohn von Til, neben mich. Doch damit nicht genug, Sekunden später kam Matthias Schweighöfer auf uns zugestürmt und erzählte freudenstrahlend von seinem Sohn und seinem Privatleben.</strong> Meine Hand begann zu jucken, ich griff zum Kugelschreiber und schrieb alles in mein Notizheft. Zuhause googelte ich und tatsächlich: Das was Matthias Schweighöfer uns erzählte war streng geheim. Niemand wusste davon. Eine Top-Story nach der sich Journalisten reißen würden. Aber ich zögerte. Ich bin Journalist dachte ich mir. Ich muss das veröffentlichen. Aber was ist wenn Matthias nicht wusste, dass ich Journalist bin? Wahrscheinlich erzählte er es nur, weil ich neben Valentin Schweiger saß und er mich für einen Freund hielt. Ich legte das Notizbuch weg und tippte diese Geheimnisse nicht in meinen Bericht. Auch wenn es mir Klicks gebracht hätte, aber wieviel sind Klicks wert? <strong>Und wie weit darf man bei Prominenten Geheimnissen gehen? Ich habe beschlossen, Matthias sein Geheimnis geheim zu lassen.</strong>

Am nächsten Tag fühlte ich mich umso besser als meine Story von der Party gelobt wurde, auch ohne einen Skandal.

Tage darauf folgte eine Party, die so viele Skandale hatte, dass es schon nicht mehr wert war drüber zu schreiben. Wir waren auf eine „Secret Fashion Show“ eingeladen wurde. Als wir dort waren, wussten wir warum es „Secret“ war. Die Organisation, die Mode und vor allem die Show Acts waren SO schlecht, dass es nur zum geheim halten war. Die Showacts waren eine Mischung aus verrückter Fashingsgarde, altgewordene-RnB-Sänger und Teenie-Boybandsänger. Ich respektiere jeden einzelnen Designer und jeden einzelnen Showact, der am Abend für uns performte und ausstellte. Es war wahrscheinlich nicht mal böse gemeint, aber diese Mischung war das schrecklichste was ich je gesehen habe. <strong>In den Front Rows saßen ausschließlich operierte Menschen, bei denen man nicht mehr unterscheiden konnte, ob es Mann oder Frau ist (sorry, Peyman! Ausnahmen gibt es immer). Ich war das erste Mal glücklich in der zweiten Reihe zu sitzen. Als ich zuhause war, bekamen wir die Pressemitteilung, dass die show im Herbst fortgesetzt wird. Es liegt wahrscheinlich an meiner Verzweiflung wegen der Bachelorarbeit, dass ich wieder zugesagt habe. Manchmal sind Events einfach so kurios, dass es schon wieder kultig ist. </strong>

Ein anderes Event was ein paar Tage danach war, war das komplette Gegenteil. Ich war beim <strong>deutschen Computerspiele-Preis</strong> eingeladen und berichtete für FOCUS davon. Promis waren Hadnet Tesfai, Götz Otto, Steffi Brungs und viele andere… 80 Prozent der Prominenten Gäste waren Spitzenpolitiker. Minister und Staatssekretäre. Von der einen Party mit „Teleshopping Ricarda M“ zur nächsten Party mit Alexander Dobrindt. Natürlich wünscht man sich so ein Klientel lieber auf einer Party aber manchmal hätte ich mir die schrecklichen Showacts zurück gewünscht. Der Spielepreis war so seriös und so politisch, dass eine Reihe nach der anderen zur Bar geflüchtet ist.

Auch wenn die Veranstaltung top organisiert war, es super Showacts und eine mega Location gab:

<strong>Seriös und hochkarätig besetzt heißt  nicht immer gleich unterhaltsam und wertvoll. Und unterhaltsam heißt nicht gleich qualitativ! </strong>

Ich freue mich auf die nächsten Partys und die nächsten Front Rows. Es bleibt immer spannend auf den roten Teppichen. 🙂

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