#1 – Tropical Summer

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Dank meiner Abschluss-Arbeit ist die Bibliothek in den letzten Wochen zu meinem zweiten Hause geworden. Auf meinem Stammplatz, hoch oben auf einer Empore, verbringe ich die meiste Zeit damit, die anderen Studenten zu beobachten. Studenten in der Prüfungsphase sind eine Art bedrohte Spezies. Sie haben Essgewohnheiten jenseits von Gut und Böse, schlafen selten und meist unabsichtlich, und kleiden sich wie Clark Griswold in seinen besten Zeiten. Scheint der erste Strahl Sonne in die heiligen Hallen der Bibliothek, greifen die meisten  Akademiker reflexartig zu kurzen Hosen, Polo-Shirts und Flip Flops. Als mich HashMag fragte, über Männer Trends zu schreiben, dachte ich an all die verlorenen Seelen, die keine Zeit haben, in Magazinen oder Online-Journalen zu blättern. Doch, es gibt Entwarnung: Im Zwei-Wochen Takt stelle ich ab sofort meine Trends für den Mann vor. Damit seid ihr künftig für jede Situation gewappnet.

„Take me down to Paradise City“, sangen Guns N’Roses und schüttelten ihre langen Mähnen wild im Takt der Musik. Wer würde nicht gerne in ein Paradies gebracht werden? Tropische Temperaturen, Sandstrand und exotische Früchte. Mein erster Trend für den Sommer hat genau all das.

Wenn schon Sommer, dann richtig!

Dsquared2 zeigen in ihrer Spring/Summer-Kollektion, wie man die heiße Jahreszeit am besten auf seinem Körper trägt. wilde Zebra-Prints, Tiki-Applikationen auf den Shirts, kurze Baumwoll- und Lederhosen in Beige und Olivgrün sowie bunte Lederjacken gepaart mit dem obligatorischen Hippie-Schmuck. Rucksack packen, Papagei auf die Schulter und raus in die Wildnis! Die komplette Kollektion schreit förmlich danach, seinen langweiligen Job zu kündigen und eine Expedition zu den Inkas im Machu Picchuu zu buchen. Go for it!! Life is short.

Den Sommer gepachtet hat auf alle Fälle auch die Frühling/Sommer-Kollektion von Phillip Lim. Phillips Inspiration waren Touristen, die er auf seinen vielen Reisen beobachtet hat.Er beschreibt seine Looks als etwas, was nicht zusammen getragen werden sollte und dann doch funktioniert. Fast wie bei Touristen, die alles kombinieren und ab und zu mal einen Glückstreffer landen.

Die Kollektion besticht mit einem Mix aus punkigen Einflüssen, aber auch sehr verspielten sommerlichen Teilen. Definitiv gingen Mr. Lim‘s Reisen nach Hawaii oder auf andere tropische Inseln, wie die floralen-Prints auf seinen Stücken vermuten lassen. Blüten wohin das Auge reicht. Die Schnitte sind klassisch und edgy zugleich. Zu meinen Favouriten gehörte das ärmellose Shirt, welches einem Smoking-Hemd ähnelt,  und sich durch die Befreiung der Ärmel sowie den auffälligen Blumenprint als perfekt Variante für jede Strandbar eignet.

Auch andere Designer setzen auf den Urwald-Print. AMI zeigt, wie cool und lässig man sein kann, obwohl man Blumen auf seinen Hosen trägt. Für die Looks von  Dries van Noten und Moscino muss man schon etwas mutiger sein, erntet dafür aber sicherlich alle Blicke der sonst so tristen Deutschen.

Zu guter Letzt holt Designer Michael Bastian die Ananas zurück auf die Hosen und Speisekarten der Einkäufer und beschert mir das Gefühl ganz laut „My heart is beating like a jungle Drum!“ singen zu wollen.

Danke an Emiliana Torrini für dieses Meisterwerk der Poesie, und danke an die Designer, die den Sommer und das Fernweh nach Strand und Meer auf unsere Astralkörper bringen. Vorausgesetzt ihr macht, was ich euch sage.  Ich zähle auf euch!

Euer,
THELOSTBOY

// HIER den Artikel auf www.hashmag.de mit den Runway-Bildern lesen //

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